Für Kinder
Psychotherapie für Kinder in Friedrichshafen
Was soll das denn sein, eine „Therapie“?
Viele Kinder wissen gar nicht genau, was es eigentlich heißen soll, wenn ihre Eltern ihnen sagen: „Wir gehen nächste Woche mal zur Therapie“.
Wenn etwas schwierig geworden ist
Oft kommt Eltern die Idee, wenn irgendetwas für dich in letzter Zeit schwierig war oder dir etwas Blödes passiert ist. Therapie heißt nämlich, dass wir versuchen, ein Problem zu lösen. Was das genau ist, ist bei allen Kindern anders.
Manche haben Angst vor verschiedenen Dingen, andere sind traurig und wissen vielleicht gar nicht genau, warum eigentlich. Wieder andere haben immer wieder Bauchweh, wenn sie in die Schule gehen sollen und manche Kinder werden leicht wütend und es gibt oft Streit.
Vielleicht ist für dich gerade irgendetwas schwierig und es fühlt sich an, als würde das Problem nie wieder weggehen. Dann kann ich versuchen, dir mit der Therapie zu helfen, damit es doch wieder besser wird.
Es geht nicht nur um Probleme
Das heißt aber nicht, dass es nur darum geht, was gerade alles blöd ist! Was nämlich richtig gut helfen kann, sind auch die Sachen, die dir Spaß machen und die du gut kannst.
Deshalb reden wir nicht nur über Probleme, sondern auch über deine Lieblingsspiele, über die Bücher oder Filme oder Serien, die du gerne magst, über deine Freunde und Freundinnen und alle Dinge, die du gerne machst.
Du kannst alles erzählen, was du erzählen möchtest, aber ich zwinge dich nicht, über Dinge zu reden, über die du nicht reden willst.
Jeder fällt mal hin, aber erst, wenn man wieder aufsteht, lernt man zu laufen.
Was wir zusammen machen können
Wir reden auch nicht nur, sondern können ganz verschiedene Sachen machen, wie malen, spielen, schreiben, lesen oder basteln. Du musst nicht unbedingt stillsitzen, es gibt kein richtig und falsch und auch keine „dummen Fragen“, und wenn dir irgendwas nicht gefällt, dann darfst du das natürlich sagen!
Therapie soll nämlich nicht etwas Nerviges sein, zu dem du hingehen musst, sondern etwas, wo du alles sagen kannst, was dir im Kopf herumgeht; wo du dich richtig aufregen darfst, wenn du mal sauer bist; wo du Hilfe bekommst, wenn du deinen Eltern irgendetwas sagen willst und nicht ganz weißt, wie du das machen sollst; und wo du gern hingehst, weil wir auch zusammen Spaß haben.
Und Chase?
Du darfst meinen Hund Chase kennenlernen und ihn – wenn ihr beide Lust dazu habt – natürlich auch streicheln. Das hilft oft auch, wenn man mal einen richtig blöden Tag hatte, wegen irgendwas traurig ist oder Angst hat.
Wovor du keine Angst haben musst
Aber wovor du nie Angst haben musst, ist, dass ich dich auslache oder wütend auf dich bin. Denn wenn wir uns erst mal kennengelernt haben, dann kann ich für dich jemand werden, der dir zuhört, wenn du nur jemanden zum Zuhören brauchst; der dir hilft, wenn du bei irgendetwas Hilfe möchtest; und der mit dir Quatsch macht, wenn du grade einfach nur Quatsch machen willst!